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will future und going to — einfach erklärt

Beide Formen sprechen über die Zukunft. will nimmt man für das, was man gerade entscheidet oder vermutet, going to für das, was schon geplant ist oder sich sichtbar anbahnt.

will future und going to jetzt üben Kostenlos, ohne Anmeldung · die Lösung sagen? Könnte jeder

Was dich hier erwartet

Erklärt von ganz vorn Ohne Vorwissen, ein Satz nach dem anderen. Wer es schon kann, überspringt es.
Nicht vorgesagt, sondern gefragt Du bekommst Fragen, die dich hinführen. Abschreiben geht hier nicht — verstehen schon.
Was hakt, kommt wieder Nach einem Tag, nach drei Tagen, nach einer Woche. So lange, bis es sitzt.

So sieht das beim Üben aus

Eine echte Aufgabe aus diesem Thema. Du bekommst sie nicht vorgerechnet — du wirst hingeführt.

Die Aufgabe

Setz die passende Zukunftsform ein:
The phone is ringing. I ___ answer it.

Erste Frage an dich

Worum geht es in diesem Satz?

spontane Entscheidung
fester Plan
etwas Vergangenes

Danach kommen 2 weitere Fragen — und am Schluss schreibst du die Antwort selbst hin. Wenn du nicht weiterweißt, gibt es einen Tipp: War es vorher schon beschlossen — oder entsteht es gerade?

will future und going to von ganz vorn

Ein Satz nach dem anderen, ohne Vorwissen.

Für die Zukunft gibt es im Englischen zwei gebräuchliche Formen.

Die erste ist will plus Grundform: I will help you.

Die zweite ist going to: I am going to help you.

will nimmt man, wenn man sich gerade eben entscheidet.

Klingelt das Telefon und du sagst „ich geh ran“, dann ist das will.

will nimmt man auch für Versprechen, Angebote und Vermutungen.

going to nimmt man, wenn etwas schon vorher geplant war.

Ein unterschriebener Vertrag, ein gebuchter Termin — das ist going to.

going to nimmt man außerdem, wenn man etwas kommen sieht: dunkle Wolken, ein Riss im Kabel.

Bei going to muss die Form von be zur Person passen: I am, he is, we are.

Wozu man das braucht

Schritt für Schritt

  1. Frag dich: Stand das vorher schon fest?
  2. Wenn ja — es war geplant: going to.
  3. Wenn man es kommen sieht, etwa an den Wolken: auch going to.
  4. Wenn du es gerade in diesem Moment entscheidest: will.
  5. Wenn du etwas anbietest oder versprichst: will.
  6. Wenn du bloß vermutest, oft mit I think: will.
  7. Bei will bleibt die Form immer gleich. Bei going to muss die Form von be zur Person passen: am, is, are.

Ein durchgerechnetes Beispiel

Aufgabe: Setz ein: „Look at that crack in the cable! It (break).“

  1. Man sieht den Riss — ein sichtbarer Hinweis
  2. Sichtbarer Hinweis verlangt going to
  3. it → is

Ergebnis: It is going to break.

Die häufigsten Fehler

will und going to zusammen benutzt„I will going to help“ gibt es nicht. Entweder will help oder am going to help.
Bei going to die Form von be vergessen„He going to call“ ist falsch. Richtig: He is going to call.
Nach will ein to gesetzt„I will to help“ ist falsch. Nach will steht die Grundform ohne to.
going to bei spontanen EntscheidungenKlingelt das Telefon und du gehst ran, sagst du „I will answer it“ — geplant war das nicht.
will bei sichtbaren AnzeichenBei dunklen Wolken sagt man „It is going to rain“. Man sieht es kommen, man vermutet es nicht nur.

will oder going to?

FallFormBeispiel
spontane EntscheidungwillThe phone is ringing. I will answer it.
Angebot oder VersprechenwillDon't worry, I will help you.
VermutungwillI think she will like it.
Tatsache in der ZukunftwillHe will be twenty next month.
fester Plangoing toWe are going to visit grandma on Sunday.
sichtbarer Hinweisgoing toLook at those clouds! It is going to rain.

Die ersten vier gehören will, die letzten beiden going to. Mehr muss man nicht unterscheiden.

Zum Ansehen

will entsteht beim Sprechen spontan · Angebot Versprechen · Vermutung I will answer it. going to stand vorher schon fest fester Plan sichtbarer Hinweis It is going to rain.

Wörter, die man kennen muss

will futureDie Zukunft mit will plus Grundform.
going to futureDie Zukunft mit be plus going to plus Grundform.
Spontane EntscheidungEtwas, das man erst im Moment des Sprechens beschließt.
Sichtbarer HinweisEin Anzeichen, an dem man etwas kommen sieht.
GrundformDas Verb ohne jede Endung — sie steht nach will und nach going to.

Das Wichtigste in Kürze

  • Spontan, Angebot, Vermutung: will.
  • Geplant oder sichtbar kommend: going to.
  • Nach will steht die Grundform ohne to.
  • Bei going to muss be zur Person passen.
  • Nie beides zusammen.

Geplant oder gerade entschieden? — zum Ausprobieren

Schieb durch die Sätze und sieh, woran man es jeweils erkennt.

Das Modell zum Schieben steht in der App — dort siehst du sofort, was sich ändert, wenn du an einem Wert drehst.

Modell ausprobieren

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Lesen reicht nicht

Verstanden hast du es erst, wenn du es selbst hinschreiben kannst. Genau dafür ist diese Seite gebaut: Die Lösung sagen könnte jeder — hier kommen Fragen, die dich hinführen, und am Schluss schreibst du die Antwort selbst.

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