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Modalverben — einfach erklärt

Modalverben sagen, wie etwas gemeint ist: Pflicht, Verbot, Erlaubnis, Fähigkeit oder Rat. Nach ihnen steht immer die Grundform — ohne to und ohne s.

Modalverben jetzt üben Kostenlos, ohne Anmeldung · die Lösung sagen? Könnte jeder

Was dich hier erwartet

Erklärt von ganz vorn Ohne Vorwissen, ein Satz nach dem anderen. Wer es schon kann, überspringt es.
Nicht vorgesagt, sondern gefragt Du bekommst Fragen, die dich hinführen. Abschreiben geht hier nicht — verstehen schon.
Was hakt, kommt wieder Nach einem Tag, nach drei Tagen, nach einer Woche. So lange, bis es sitzt.

So sieht das beim Üben aus

Eine echte Aufgabe aus diesem Thema. Du bekommst sie nicht vorgerechnet — du wirst hingeführt.

Die Aufgabe

Setz das passende Modalverb ein:
You ___ ask your boss first. That would be better.

Erste Frage an dich

Was drückt der Satz aus?

ein Rat
ein Verbot
eine Vermutung über die Zukunft

Danach kommen 2 weitere Fragen — und am Schluss schreibst du die Antwort selbst hin. Wenn du nicht weiterweißt, gibt es einen Tipp: Achte auf den zweiten Satzteil — er verrät die Absicht.

Modalverben von ganz vorn

Ein Satz nach dem anderen, ohne Vorwissen.

Modalverben stehen vor einem anderen Verb und färben dessen Bedeutung.

can heißt können: She can speak three languages.

must heißt müssen: You must wear safety glasses.

Achtung bei der Verneinung: mustn't heißt nicht dürfen, nicht etwa nicht müssen.

You mustn't touch it heißt: Du darfst es nicht anfassen.

Wenn etwas nur nicht nötig ist, sagt man needn't oder don't have to.

You needn't come heißt: Du brauchst nicht zu kommen, du darfst aber.

should heißt sollte und gibt einen Rat: You should ask first.

may heißt dürfen und ist die höfliche Form: May I borrow your pen?

Nach jedem Modalverb steht die Grundform — ohne to und ohne s, auch bei he, she und it.

Wozu man das braucht

Schritt für Schritt

  1. Frag dich zuerst, was gemeint ist: Pflicht, Verbot, Erlaubnis, Fähigkeit oder Rat.
  2. Pflicht: must oder have to.
  3. Verbot: mustn't.
  4. Nicht nötig: needn't oder don't have to.
  5. Fähigkeit: can, in der Vergangenheit could.
  6. Erlaubnis erfragen: may oder can.
  7. Rat: should.
  8. Nach jedem Modalverb steht die Grundform. Kein to, kein s, auch nicht bei he, she und it.

Ein durchgerechnetes Beispiel

Aufgabe: Setz ein: „You ___ touch the wires“ (Verbot) und „You ___ bring tools“ (nicht nötig).

  1. Verbot → mustn't
  2. Nicht nötig → needn't

Ergebnis: You mustn't touch the wires. · You needn't bring tools.

Die häufigsten Fehler

mustn't als „muss nicht“ gelesenmustn't heißt „darf nicht“. „Du musst nicht“ heißt needn't oder don't have to. Das ist der häufigste Fehler überhaupt.
Ein -s an das Modalverb gehängt„She cans swim“ gibt es nicht. Modalverben bekommen nie ein -s.
Ein to nach dem Modalverb„I can to help“ ist falsch. Nach can steht die blanke Grundform.
Zwei Modalverben hintereinander„He will can do it“ gibt es nicht. Richtig: He will be able to do it.
must in der Vergangenheit benutztmust hat keine Vergangenheit. Dafür nimmt man had to: I had to work late.

Welches Modalverb wofür?

BedeutungWortBeispiel
Pflichtmust / have toYou must wear safety glasses.
Verbotmustn'tYou mustn't touch the wires.
nicht nötigneedn't / don't have toYou needn't bring tools.
FähigkeitcanShe can speak three languages.
Fähigkeit frühercouldHe could swim at five.
RatshouldYou should ask your boss.
höfliche Bittemay / couldMay I borrow your pen?

Die Zeilen zwei und drei stehen bewusst nebeneinander — sie werden am häufigsten verwechselt.

Zum Ansehen

Pflicht must Verbot mustn't nicht nötig needn't Fähigkeit can Rat should mustn't = darf nicht · needn't = braucht nicht

Wörter, die man kennen muss

ModalverbEin Verb, das ein anderes einfärbt: can, must, should, may.
GrundformDas Verb ohne Endung — sie steht immer nach dem Modalverb.
mustn'tVerbot: Du darfst nicht.
needn'tKeine Pflicht: Du brauchst nicht, darfst aber.
had toDie Vergangenheit von must — must selbst hat keine.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nach dem Modalverb steht die Grundform.
  • Modalverben bekommen nie ein -s.
  • Kein to nach can, must, should, may.
  • mustn't heißt darf nicht.
  • needn't heißt braucht nicht.
  • Zwei Modalverben nebeneinander gibt es nicht.
  • Die Vergangenheit von must ist had to.

Verbot oder nur nicht nötig? — zum Ausprobieren

Schieb durch die Bedeutungen und sieh, wie sich der Satz dadurch verändert.

Das Modell zum Schieben steht in der App — dort siehst du sofort, was sich ändert, wenn du an einem Wert drehst.

Modell ausprobieren

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Lesen reicht nicht

Verstanden hast du es erst, wenn du es selbst hinschreiben kannst. Genau dafür ist diese Seite gebaut: Die Lösung sagen könnte jeder — hier kommen Fragen, die dich hinführen, und am Schluss schreibst du die Antwort selbst.

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