Endlich kapiert Üben

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Berichten — einfach erklärt

Ein Bericht sagt sachlich, was passiert ist. Keine Spannung, keine Meinung — nur nachprüfbare Tatsachen.

Berichten jetzt üben Kostenlos, ohne Anmeldung · die Lösung sagen? Könnte jeder

Was dich hier erwartet

Erklärt von ganz vorn Ohne Vorwissen, ein Satz nach dem anderen. Wer es schon kann, überspringt es.
Nicht vorgesagt, sondern gefragt Du bekommst Fragen, die dich hinführen. Abschreiben geht hier nicht — verstehen schon.
Was hakt, kommt wieder Nach einem Tag, nach drei Tagen, nach einer Woche. So lange, bis es sitzt.

So sieht das beim Üben aus

Eine echte Aufgabe aus diesem Thema. Du bekommst sie nicht vorgerechnet — du wirst hingeführt.

Die Aufgabe

Ein Bericht beginnt so:
„Am Montag stieß auf dem Schulhof ein Fahrrad gegen die Mauer.“
Prüf diese drei: Wann? Wo? Warum?
Welche davon ist noch unbeantwortet? Schreib nur das Fragewort.

Erste Frage an dich

Welche W-Fragen gehören in einen Bericht?

Wer, was, wann, wo, wie, warum
Wer, wie, wieso, weshalb, warum
Wann und wo reichen aus

Danach kommen 2 weitere Fragen — und am Schluss schreibst du die Antwort selbst hin. Wenn du nicht weiterweißt, gibt es einen Tipp: Es sind sechs.

Berichten von ganz vorn

Ein Satz nach dem anderen, ohne Vorwissen.

Ein Bericht informiert. Er soll nicht unterhalten und nicht überzeugen.

Er beantwortet sechs Fragen: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?

Manchmal kommt eine siebte dazu: Welche Folgen hatte es?

Geschrieben wird im Präteritum: „Der Automat löste aus“, nicht „löst aus“.

Und in der dritten Person — auch wenn du selbst dabei warst.

Die Reihenfolge ist die zeitliche: erst das, was zuerst passiert ist.

Der erste Satz enthält schon das Wichtigste. Wer nur ihn liest, weiß Bescheid.

Keine wörtliche Rede. Was jemand gesagt hat, wird zusammengefasst — am besten im Konjunktiv I.

Keine Wertung. Weder „zum Glück“ noch „leider“ noch „unglaublich“.

Prüf am Ende: Könnte jemand, der nicht dabei war, aus deinem Text den Hergang rekonstruieren?

Wozu man das braucht

Schritt für Schritt

  1. Sammle zuerst die Fakten — noch ohne Sätze zu bauen.
  2. Geh die sechs W-Fragen durch: wer, was, wann, wo, wie, warum.
  3. Schreib den ersten Satz so, dass er das Wichtigste schon enthält.
  4. Erzähl die Ereignisse in der Reihenfolge, in der sie geschehen sind.
  5. Bleib im Präteritum und in der dritten Person.
  6. Streich zum Schluss alles, was wertet, ausschmückt oder spannend machen soll.

Ein durchgerechnetes Beispiel

Aufgabe: Aus einer Notiz einen Berichtsanfang machen: Montag, Werkhalle, Kurzschluss, beschädigte Leitung

  1. Wann: am Montag
  2. Wo: in der Werkhalle
  3. Was: Kurzschluss
  4. Warum: beschädigte Leitung

Ergebnis: Am Montag kam es in der Werkhalle zu einem Kurzschluss, weil eine Leitung beschädigt war.

Die häufigsten Fehler

Wertungen eingebaut„Zum Glück“, „leider“ und „typischerweise“ haben im Bericht nichts zu suchen. Sie sagen etwas über den Schreiber, nicht über das Ereignis.
Wörtliche Rede benutztIm Bericht wird zusammengefasst, nicht zitiert. Aus „Ich habe nichts gesehen“, sagte er, wird: Er gab an, nichts gesehen zu haben.
Spannung aufgebautEin Bericht ist keine Erzählung. Das Wichtigste steht vorn, nicht am Ende.
Eine W-Frage vergessenMeist fehlt das Warum. Dann steht zwar da, was passiert ist, aber niemand kann etwas daraus lernen.

Bericht oder Erzählung?

BerichtErzählung
Zweckinformierenunterhalten
ZeitformPräteritumPräteritum
Wichtigstes stehtam Anfangam Ende
Wertungenneinja
Wörtliche Redeneinja
Spannungsbogenneinja
Ausschmückungenneinja
Perspektivedritte Personfrei

Beide stehen im Präteritum — das ist die einzige Gemeinsamkeit. Sonst ist fast alles verschieden.

Zum Ansehen

Wer? welche Person Was? was geschah Wann? Datum, Uhrzeit Wo? genauer Ort Wie? Hergang Warum? Ursache Fehlt eine Antwort, ist der Bericht unvollständig.

Wörter, die man kennen muss

W-FragenWer, was, wann, wo, wie, warum — das Gerüst des Berichts.
SachlichkeitNur Nachprüfbares, keine Meinung.
PräteritumDie Zeitform des Berichts.
ChronologieDie zeitliche Reihenfolge der Ereignisse.
UnfallberichtBericht über einen Schaden oder Unfall, mit Folgen und Maßnahmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sechs W-Fragen beantworten: wer, was, wann, wo, wie, warum.
  • Präteritum, dritte Person.
  • Zeitliche Reihenfolge einhalten.
  • Das Wichtigste steht im ersten Satz.
  • Keine Wertung, keine wörtliche Rede, keine Spannung.
  • Am Ende prüfen: Ist der Hergang ohne Rückfragen verständlich?

W-Fragen abhaken — zum Ausprobieren

Schalte die Angaben zu und sieh, wie der Bericht vollständig wird.

Das Modell zum Schieben steht in der App — dort siehst du sofort, was sich ändert, wenn du an einem Wert drehst.

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Lesen reicht nicht

Verstanden hast du es erst, wenn du es selbst hinschreiben kannst. Genau dafür ist diese Seite gebaut: Die Lösung sagen könnte jeder — hier kommen Fragen, die dich hinführen, und am Schluss schreibst du die Antwort selbst.

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