Startseite › Englisch › Klasse 9
Was dich hier erwartet
✓Erklärt von ganz vorn
Ohne Vorwissen, ein Satz nach dem anderen. Wer es schon kann, überspringt es.
✓Nicht vorgesagt, sondern gefragt
Du bekommst Fragen, die dich hinführen. Abschreiben geht hier nicht — verstehen schon.
✓Was hakt, kommt wieder
Nach einem Tag, nach drei Tagen, nach einer Woche. So lange, bis es sitzt.
So sieht das beim Üben aus
Eine echte Aufgabe aus diesem Thema.
Du bekommst sie nicht vorgerechnet — du wirst hingeführt.
Die Aufgabe
Setz in die indirekte Rede:
Ben said: “I can swim.”
→ Ben said that he ___ swim
Erste Frage an dich
Was passiert mit der Zeit, wenn aus wörtlicher Rede indirekte wird?
Sie rückt einen Schritt in die Vergangenheit
Sie bleibt genau gleich
Sie springt in die Zukunft
Danach kommen 1 weitere Fragen —
und am Schluss schreibst du die Antwort selbst hin.
Wenn du nicht weiterweißt, gibt es einen Tipp: said steht in der Vergangenheit — das färbt ab.
Indirekte Rede von ganz vorn
Ein Satz nach dem anderen, ohne Vorwissen.
Wörtliche Rede gibt genau wieder, was jemand sagte: Tom said: “I am hungry.”
Indirekte Rede erzählt es nach: Tom said that he was hungry.
Dabei passieren zwei Dinge: Pronomen wechseln und die Zeit rückt zurück.
Der Rückschritt heißt backshift.
am und is werden zu was, are wird zu were.
can wird zu could, will wird zu would.
have wird zu had, like wird zu liked.
don't wird zu didn't: I don't understand → he didn't understand.
Das that darf auch wegfallen: Tom said he was hungry.
Wozu man das braucht
- Ständig erzählt man weiter, was andere gesagt haben — und Englisch verlangt dabei den Zeitsprung nach hinten. Ohne ihn klingt die Wiedergabe, als gälte sie noch in diesem Moment.
- In Klassenarbeiten ist die indirekte Rede ein Standardthema, weil sie Zeiten und Pronomen zugleich prüft. Die Rückschritt-Tabelle deckt fast alle Fälle ab.
Schritt für Schritt
- Setz said that an den Anfang: Tom said that …
- Wechsle die Pronomen in die neue Perspektive: I → he/she, we → they, you → me/us.
- Rück die Zeit einen Schritt zurück: am/is → was, are → were, have → had.
- Auch die Hilfsverben rücken: can → could, will → would.
- Verneinung mit don't/doesn't wird zu didn't.
Ein durchgerechnetes Beispiel
Aufgabe: Setz in die indirekte Rede: „Mia said: “I will help you.”“
- said that + Perspektive: Mia said that she …
- will rückt zurück zu would.
- you wird aus Mias Sicht zu me.
Ergebnis: Mia said that she would help me.
Die häufigsten Fehler
Die Zeit stehen gelassen„Tom said that he is hungry“ klingt, als hätte er jetzt gerade Hunger. Nach said rückt die Zeit zurück: he was hungry.
Die Pronomen vergessenAus „I am tired“ wird nicht „she said that I …“ — die Perspektive wechselt: she said that she was tired.
will und can nicht mitgerücktAuch Hilfsverben machen den Rückschritt: will → would, can → could. „She said she will help“ ist falsch.
Wörter, die man kennen muss
Indirekte RedeWiedergabe einer Aussage in eigenen Worten.
BackshiftDer Zeitsprung nach hinten in der indirekten Rede.
Wörtliche RedeDie Aussage in Anführungszeichen, Wort für Wort.
PerspektivwechselI wird zu he oder she, you wird zu me.
Das Wichtigste in Kürze
- Zeit einen Schritt zurück: Gegenwart → Vergangenheit.
- am/is → was, are → were.
- can → could, will → would.
- have → had, normale Verben → Simple Past.
- Pronomen an die neue Perspektive anpassen.
Lesen reicht nicht
Verstanden hast du es erst, wenn du es selbst hinschreiben kannst. Genau dafür ist
diese Seite gebaut: Die Lösung sagen könnte jeder — hier kommen Fragen, die dich
hinführen, und am Schluss schreibst du die Antwort selbst.
Kostenlos, ohne Werbung. Ein Konto brauchst du nur, wenn sich die Seite merken soll,
was bei dir noch hakt.
Indirekte Rede jetzt üben
1 Aufgabentyp, immer neue Zahlen
Startseite · Alle Erklärungen
· Endlich kapiert oder KI?
Impressum · Datenschutz
Ein Lernprojekt aus Deutschland · kostenlos, ohne Werbung